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400. Todestag / 400th anniversary of death

Heute vor 400 Jahren starb der markgräfliche Hofastronom Simon Marius in Ansbach. Nach dem Gregorianischen Kalender, der in den katholischen Gebieten bereits galt, ist dies der 5. Januar 2025. Marius war einer der ersten, der Himmelsbeobachtungen mit einem Teleskop machte. Er sah Kometen, Novae, Jupitermonde, Venusphasen, Sonnenflecken und den Andromedanebel.

Verfolgen Sie die Berichterstattung zum 400. Todestag im Marius-Portal.

The German astronomer Simon Marius died 400 years ago. According to the Gregorian calendar (N.S.), this is on January 5, 2025. He was one of the first to make celestial observations with a telescope and saw comets, novae, Jupiter’s moons, Venus‘ phases, sunspots and the Andromeda Nebula at the same time as Galileo.

Follow the coverage of the 400th anniversary of his death on the Marius portal.

Teleskop von Sendtner und Heyde

Ohne die ehrenamtliche Unterstützung so vieler Übersetzer wäre es unmöglich, das Marius-Portal vielsprachig anzubieten. Zusammen mit Prof. Dr. Jarosław Włodarczyk kümmert sich Edith Pilska (Mitglied des Polnischen Vereins der Astronomieliebhaber, PTMA, Abteilung Warszawa) um die polnische Menüführung. Sie forscht auch an der Provenienz eines Teleskops von Sendtner und Heyde und sucht Kataloge der Firma für Jahre 1885-1904. Sie schreibt:

„In der Sternwarte zu Frauenburg befindet sich das Fernrohr Sendtner-Heyde (12,5 cm Durchmesser des Objektivs, fast 3 m Brennweite). Bis letzten Jahres glaubten wir, dass es sich 1904 in einer 4-m Kuppel auf dem Dach der Real-Hochschule zu Petri und Pauli in Danzig (Gdańsk) befand. Aber nach dem Verzeichnis des Instrumentariums der Schule ist das nicht wahr.

In den Zeiten 1900-1904 waren in Danzig (Gdańsk) mindesten drei Sternwarten: in der Real-Schule zu Petri und Pauli, in der Navigation-Schule und in der Altstadt, die zur Naturforschenden Gesellschaft (im Foto) gehörte. Alle diese drei hatten Fernrohre.

Im Jahre 1938 war Herr Liebermann Direktor der Real-Schule und machte Beobachtungen der Doppelsterne, um das Instrument zu justieren, das war aber nicht Sendtner-Heyde. Über seine Beobachtungen kann man in den Astronomischen Nachrichten lesen.

Das Fernrohr befand sich von 1956 an in der Warschauer Sternwarte, dann ab 1972 in der Schulsternwarte in Grudziądz und endlich hat es das Nicolaus Copernicus Museum in Frombork im Rahmen eines Austausches bekommen. Ich möchte also wissen, wer das Instrument bestellt hat.“